Innovative Lärmminderung

Mit Radabsorber am Eisenbahnrad wirksam gegen Lärm.

Radabsorber

Die Schallabstrahlung von Eisenbahnrädern findet haupt­sächlich in der Umgebung der Resonanzfrequenzen statt. Daher werden Radabsorber in Form eines Multi-Layer-Resonators aufgebaut.

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Deutliche Reduzierung des Schalldruckpegels

Wartungsfreie Lebensdauer von 15 Jahren!

Innovative Lärmminderung an Eisenbahnrädern

Durchschnitt wurden folgende Reduzierungen des Schalldruckpegels erzielt:
Rollgeräusch: bis zu 6 dB(A), Kurvenquietschen: bis zu 18 dB(A)

Die abgestimmte, individuelle Bauweise ermöglicht den Einsatz der Dämpfer auf herkömmlichen Schottergleisen, Hochge­schwindig­keits­strecken oder auch der festen Fahrbahn (Rheda).

Abbildung Reduzierung des Lärmpegels am Rad

Die Abbildung zeigt die unterschiedliche Leistung von Schienendämpfern bei Vorbeifahrten unterschiedlicher Zugtypen. Quelle: Sieglitz/Czolbe: „Wirksamkeit von Schienenabsorbern“, Vortrag DAGA 2012, Prose AG

Einzelne metallische Platten folgen auf Schichten aus Elastomeren. Diese spezielle Bauart reduziert das Lauf- und Quietschgeräusch Lauf- und Quietschgeräuschs der Räder und sorgt für eine gleichbleibende Bandbreite der Schallreduzierung bis zur Verschleißgrenze des Rades. Die Umwandlung der Vibrationsenergie in Dissipationsenergie führt zu einer hörbaren Lärmminderung.Die Grafik zeigt eindrucksvoll die Reduzierung des Lärmpegels einer Straßenbahn nach Einbau der Radabsorber. Neben den rein physikalisch messbaren Größen entsteht durch den Einsatz von Radabsorbern auch eine verbesserte physiologische Wirkung.

Die hohen Frequenzanteile des Quietschgeräuschs werden fast eliminiert, und das Laufgeräusch wird als wesentlich angenehmer und leiser wahrgenommen. Das in Kurvenfahrten entstehende Kurvenquietschen wird nahezu vollständig unterdrückt und ein Laufgeräusch vergleichbar mit dem der geraden Strecke erzielt.


Leiser Zug auf realem Gleis

Die Abstimmung der Frequenzen erfolgt über die Anpassung der Absorber am jeweiligen Rad. Mittels Modalanalyse lassen sich die Veränderung der Impedanzen des Rades und folglich die Wirkung des Absorbers bestimmen. Es stehen verschiedene Bauformen zur Verfügung, die es ermöglichen, den Absorber radial oder axial am Rad zu montieren. Je nach Raddesign werden die Absorber direkt am Rad oder auf im Rad verspannten Trägern verschraubt. Beide Befestigungen garantieren maximale Sicherheit. Im Rahmen des laufenden Forschungsprojektes LZarG (Leiser Zug auf realem Gleis) wurden gemeinsam mit dem Kooperationspartner GHH extrem hitzebeständige Absorber zur Lärmminderung von Güterwagenrädern erprobt.

Die gemessene Lärmminderung lag bei 3 dB(A). Es wurden ausschließlich die Trägersegmente für Radabsorber von Schrey & Veit im Hochtemperaturbereich zugelassen. Alle Radabsorber können einfach und ohne Aufwandmontiert montiert und bei Radverschleiß am neuen Rad weiterverwendet werden.

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